Neues Amphibienbiotop im Zastlertal

Ende des Jahres 2019 wurde durch den Landwirt, Herrn Ewald Sandmann aus Ober-ried, für den NABU ein kleines Feuchtbiotop auf der von ihm extensiv genutzten Stollen-matte gebaut. Der Eigen-tümer ist der Forst. Nach mehreren Begehungen mit Herrn Hayn, dem Pächter und Vertretern der Unteren Natur-schutzbehörde und der NABU Gruppe Dreisamtal, wurde Anfang 2019 die Unterstüt-zung des alten Amphibien-vorkommens dort beschlossen. Oberhalb der Nasswiesen mit Quellbereichen (Offen-landbiotop) gibt es einen kleinen Wald, welcher auch Salamander bergen soll. Seit Jahren laichten vor allem Grasfrösche in einem kleinen Graben, welcher mangels

Regen im Frühjahr oft austrocknete. Durch den Bau eines kleinen Tümpels soll die Am-phibienmetamorphose auch bei Trocken-heit abgesichert werden. Die Umzäunung soll die dort weidenden Rinder vom Teich fernhalten. Die Arbeiten umfassten das Auf-graben und Anstauen des Teiches im Be-reich eines hangparallel verlaufenden teil-weise wasserführenden Grabens, die Her-stellung eines 15 m langen Grabens für die Verlegung einer Wasserleitung von der Quelle zum Teich, das Richten des Wasser-ablaufes, damit ein Wasserstand von höch-stens 120 bis 150 cm gewährleistet ist, Umzäunung mit einem Zugang zum Teich. Dabei kamen ein Kleinbagger und Traktor mit Anhänger zum Einsatz. Im Frühjahr werden wir im Bereich des Teiches Saatgut für einen passenden Bewuchs ausbringen.

 

Wir danken dem NABU Bezirksverband Südbaden für die Übernahme von 90% der Gesamtkosten und der Musella-Stiftung für sozial-ökologische Zukunft für die Übernahme der restlichen Kosten.

 

 

Kirchzarten, den 30.01.2020