Selbst der Natur helfen


Vorsicht mit Mähroboter und Freischneider!



Jungvogel gefunden - Was tun?

 

Nicht alle hilflos erscheinenden Jungvögel sind von den Eltern verlassen!

 

Bevor Sie diese einsammeln und versorgen wollen, bitte erst diese beiden Internetseiten lesen, die gute Ratschläge zur (NICHT-)Versorgung von scheinbar hilflosen Jungvögeln geben:



Notfalladressen für hilfsbedürftige und verletzte Tiere

 

Tierärztlicher Notdienst: 0761/72266

 

Tier-Art Name Telefon Adresse
Wildvögel Maike Materne

Tagsüber immer

jemand zuhause

Freiburg, Luckenbachweg 18

wilde Sing- und

Greifvögel

Marion Saum

07660 920617

0151 61914688

St Peter

Greifvögel Stephan Wunderlich

0171 5358997

76461 Muggensturm, Friedenstr.26

Nur verletzte Greif- und Rabenvögel Tierheim Freiburg

0761 84444

Freiburg-Lehen, In den Brechtern 1c

Störche Gustav Bickel

07664 4644

 
Hilfsbed. Wildvögel, Katzenkinder und kleine Wildtiere Frau Dr. Musella

07661 9097930

Buchenbach

Eichhörnchen Stefanie Buchholz hier 

0761 4562268

Freiburg-Kappel

Igel Frau Schlegel

0162 7297773

79279 Vörstetten, Freiburger Str. 35

Fledermäuse

Frau Schlatterer

0761 29455

 
 

Herr Santos-Nunier

0176 32987665

 
 

Herr Hensle

0761 286431

 
 

Not-Tel. Heidelberg

0179 4972995

 
 

Herr Kretschmar

0761 46460

 
Wespen und Hornissen

Harald Wencke *)

0163 6964067

Kirchzarten

 

Matthias Schmidt *)

0761 289240

 

 

Firmen + Imker f. fachge-rechte Entfernung: 

   
 

     Pro-Wespe ►

0179 7671992

Kirchzarten

*) nur Beratung!

 

     Vespucci

07641 9366065

Teningen

 

Albrecht Wachter

0172 6722916

Freiburg

 

Hans-Werner Schork

0761 289240

Neuenburg a.Rhein
Verletzte Wildtiere

Dr.med.vet. Sylvia Strasser

Tierärztin

 07661 5746 Kirchzarten, Ibentalstr. 4

Die Zahlung der Behandlungskosten sollte vorweg geklärt werden; wenn niemand dafür aufkommt, kann sie an dem Finder hängen bleiben.

Frau Dr. Strasser nimmt verletzte Wildtiere auch auf, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können.  

Hier können Sie die Tabelle auch als PDF-File zum Ausdrucken herunterleden.

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Notfalladressen für hilfsbedürftige und verletzte Wildtiere
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Nützliches für Wildbienen & Co. -
Blühende Pflanzen im Garten und auf dem Balkon

 

Der Frühling ist Pflanzzeit und Menschen erfreuen sich an blühenden Pflanzen. Viele von ihnen sind auch als Pollen- und Nektarspender sehr nützlich für Honig-, Wildbienen und Hummeln. Sie müssen nur ein paar Regeln beachten:

  • Wählen Sie Pflanzenarten aus, deren Wildform in Mitteleuropa heimisch ist, keine Exoten.
  • Wählen Sie so aus, dass immer etwas blüht, damit die Insekten immer etwas finden können.
  • Vermeiden Sie Zierformen mit gefüllten Blüten, denn diese enthalten keinen Pollen.

Beispiele: Glockenblume, Malve, Disteln, Natternkopf, Kornblume, Resede, Silberblatt, Küchenkräuter wie Minze, Oregano, Thymian oder Muskateller-Salbei, um nur einige zu nennen.

Der NABU Dreisamtal hat im Dreisamtal mehrere Blumenwiesen mit dem passenden, gebietstypischen Saatgut der Firma Rieger-Hofmann angelegt. Diese Wiesen findet man in Kirchzarten neben dem Kurhaus Ecke Dietenbachstraße und Gremmelspacherstraße, auf dem Gelände des Lebensgartens Dreisamtal e.V., Keltenring 179, 79199 Kirchzarten sowie dem Gelände der Husemannklinik in Buchenbach.

Auch im öffentlichen Grün der Gemeinden lassen sich solche Blühwiesen einrichten. Der NABU Landesverband fördert unter dem Programm „ Natur nah dran“ die biologische Vielfalt in Kommunen finanziell.

Pflanzenliste für dauerhafte Stauden, die Bienen, Hummeln und Schmetterlinge besuchen.

Violette Blüten:

  • Isop (Agastache)
  • Ähriger Ehrenpreis (Veronica spicata)
  • Steppensalbei (Salvia nemorosa)
  • Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Majorankraut (Origanum),
  • Eisenkraut (Verbena bonariensis)
  • Gewöhnliche Nachtviole (Hesperis         matronalis) auch für Nachtfalter,
  • Teppichthymian (Thymus praecox) niedrig für Steingarten als Decken ebenso
  • Kriechender Günsel (Ajuga reptans)
  • Ackerwitwenblume (Knautia arvensis)
  • Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata)

Purpurfarbene Blüten:

  • Blutstorchschnabel (Geranium sanguineum)
  • Kleiner Kaukasusbeinwell, gemischt mit weißen Blüten (Symphitum glandiflorum)
  • Karthäusernelke
  • Echte Bergminze (Calamintha nipeta)
  • Großblütiger Ziest (Stachys grandiflora)
  • Bergamotte (Monarda Prärienacht)
  • Herbstaster (Aster novae angliae)
  • Buschmalve (Lavatera Rosea)
  • Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)
  • rötlicher:
  • Garten-lndianernessel (Onarda Squaw)
  • Gewöhnlicher Wasserdost (Eupatorium cannabínum) Insektenparadies. Buntnessel

Gelbe Blüten:

  • Gelber Sonnenhut (Rudbeckia fulgida)
  • Gold-Fetthenne (Seduın floriferum),
  • Mädchenauge (Coreopsis verticillata)
  • Pfennigkraut (Lysimachia nummularia) schöner Bodendecker blüht früh, auch halbschattig
  • Ochsenauge, Echter Alant, alte Bauerngartenstaude (lnula helenium)
  • Tibet-Primel (Primula fiorindae)
  • Kreuzkraut (Lingularia przewalskii) auch für Nachtfalter
  • Gelbe Nachtkerze (Oenothera)
  • Färberkamille

Weiße Blüten:

  • Große Stemdolde (Astrantia major)
  • Grüne Minze (Mentha spicata)
  • Anis-Ysop (Agastache foeniculum)
  • Herbstanemone (Anemone hybrida)
  • Weißer Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum Album)
  • Große Braunelle (Prunella grandiflora alba)
  • Silberkerze (Actaea simplex) sehr schön duftend, späte Blüte gut für Bienen, Halbschatten
  • Steppen-Salbei (Salvia nemorosa)
  • Garten Skabiose (Scabiosa caucasica Alba)
  • Echte Bergminze
  • Weißer Sonnenhut

Blaue Blüten:

  • Wiesensalbei
  • Wiesen-Storchschnabel(Geranium pratense)
  • Sibirischc Iris
  • Schönaster (Kalimeris)
  • Blaue Berganemone (Anemone blanda), Fıühblüher
  • Kugeldistel (Echinops bannaticus)
  • Flachblättriger Mannstreu (Eryngium planum)
  • Nelkenleimkraut
  • Katzenminze

Dazwischen kann man schöne Gräser und schönblättrige Funkien pflanzen, das beruhigt das Beet.

 

Als Sträucher wären zu empfehlen:

Sommerflieder (Buddleja davidii)

Hundsrose (Rosa canina)

Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus)

Apfelrose (Rosa rugosa) im Sommer Hummeln, im Herbst Früchte für Finken

Felsenbime

Schlehe (inzwischen kein Zwischenwirt mehr für Obstbaumschädlinge)

Weißdorn

 

Standortgerechte Wiesenblumensamen gibt es bei Syringa, Rieger-Hoffmann und vorgezogene Stauden in der Staudengärtnerei Dieter Gaissmayer, Jungviehweide 3, 89257 Illertissen.

 

Staudenpflanzung Typ „Silbersommer“

 

Wer ein Trockenstaudenbeet im pflegeleichten Kalkschotterbeet anlegen möchte (zu sehen am Mittelstreifen der Heinrich-von-Stephan-Str. in Freiburg, muss vorher den Boden völlig freimachen von Wurzelunkräutern und dann direkt einpflanzen in: Rheinkies 0-32 mm, Stärke 20-30 cm und einer Mulchschicht aus Kalkschotter 5-16 mm, Stärke 5-7 cm. Auf solch einer mageren Unterlage wachsen viele nützliche, die Trockenheit vertragende Blühpflanzen dauerhaft.
Mehr Informationen erhalten Sie über den „Bund deutscher Staudengärtner“ Bettina Banse, E-Mail: zvg.banse@g-net.de oder die LWG Veitshöchheim, Dr. Philipp Schönfeld, (Koordinator der Silbersommerpflanzungen), E-Mail: philipp.schoenfeld@lwg.bayern.de.

 

Weitere interessante Links:

 

Die Seite "Bienenfreundlicher Garten" von S. Schläger finden Sie hier ►

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Wildbienenschutz vor unserer Haustür
Flyer AK Wildbienen d.NABU Gruppe Freibu
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Förderung heimischer Insekten

 

 Nützlich und schön anzusehen sind unsere heimischen Insekten, wenn man nur mal an den prächtigen Schwalbenschwanz oder das in der Luft stehende Taubenschwänzchen denkt. Hummeln, Honig- und Wildbienen bestäuben unsere Nutz-und Wildpflanzen und alle dienen der Ernährung unserer heimischen Vogelarten. Um dem drastischen Rückgang entgegenzuwirken, hat die Gruppe NABU Dreisamtal seit einiger Zeit und besonders in diesem Jahr eine Reihe von Initiativen begonnen.

 

Zunächst muss man erst einmal kennen was man schützen soll. Eine dreistündige Exkursion mit Kindern der NAJU Gruppe in den zauberhaften Garten Am Engenberg in Kirchzarten von Imker Stefan Chab am 01. Juli brachte den interessierten Kindern viel Anschauliches über den Fleiß der Bienen, ihre Fähigkeiten und ihre Haltung.

 

Dabei durften die Kinder der aus dem Kasten genommenen Wabe eines besonders friedfertigen Volkes ganz nah kommen und sogar Drohnen auf die Hand nehmen, da diese ja nicht stechen können. 18 solche Völker mit bis zu 40000 Bienen pro Volk werden vom Imker gehalten. Viele Sammelbienen können zu dieser Zeit ihren Hunger auf Nektar und Pollen nur im angrenzenden Wald befriedigen, woraus sie leckeren Waldhonig herstellen. Vom süßen „Imkerkaugummi“ (Wachs, Honig und etwas Propoli) wollten die Kinder gar nicht mehr lassen.

 

So viele Insekten bräuchten eigentlich nach der Obstbaumblüte Blütenpflanzen auf Wiesen. Doch diese sind rar geworden, denn sie werden von den Landwirten zu intensiv genutzt, immer mehr bebaut und viele private Gärten bieten zu wenige einheimische Insektenpflanzen. Deshalb unterhält der NABU Dreisamtal in Kirchzarten, bei der Husemannklinik und außerdem seit diesem Jahr auf einem ehemaligen Ackergelände sowie zwei Randstreifen des Lebensgartens Dreisamtal eine bunte Wildblumenwiese. Die Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter des Lebensgartens haben das Gelände gefräst und geeggt, die NABU-Gruppe verschiedenes zertifiziertes Saatgut gebietstypischer Wildblumen gekauft und im Frühjahr ausgesät. Geht man zur Zeit durch die entwickelte Wildblumenwiese hindurch, um die konkurrierenden Beikräuter zu entfernen, kann man sich an den summenden und bunten Insektenscharen erfreuen. Im nächsten Jahr, wenn die zweijährigen Pflanzen keimen werden, wird die Blühwiese wieder ein anderes Bild abgeben. Wenn für den Boden die richtige Samenmischung ausgewählt wurde, kann man sich mindestens fünf Jahre daran erfreuen. Wird zur richtigen Zeit und selten gemäht, dann kann man sogar einen dauerhaften Zustand erreichen.

 

Auch im öffentlichen Grün der Gemeinden können solche Blühwiesen etabliert werden, was dieses Jahr in Kirchzarten teilweise schon erfolgt ist. Viele Menschen freuen sich über deren Anblick und das Leben, was damit in die Siedlung gebracht wird. Natürlich könnten auch umweltbewusste Landwirte ein paar Ackerrandstreifen dafür hergeben, da ist noch viel Luft nach oben.

 

Auch im Rahmen der Vortragsreihe hat der NABU sich dieses Jahr des Themas angenommen und im Juni eine Veranstaltung zum Thema Wildbienen und Ackerrandstreifen angeboten. Am Samstag, dem 15. Juli 2017 fand die Schmetterlingsnacht im Dreisamtal statt, wo es um die Erkundung der Nachtfalter gegangen ist. Näheres zum Thema auf der Homepage der Gruppe NABU Dreisamtal.

 

Text und Bilder: Simone Rudloff



Meise, Kleiber und Rotkehlchen richtig füttern

 

NABU-Tipps zur fachgerechten Winterfütterung von Gartenvögeln

 

Wer sehenden Auges draußen unterwegs ist oder einen eigenen Garten besitzt, kann zurzeit feststellen, dass in manchem Herbst fast überhaupt keine oder nur sehr wenige Früchte durch Sträucher und Bäume produziert worden sind. Sehr wahrscheinlich aus diesem Grund sieht man vermehrt eher Vogelarten wie Spechte, Eichelhäher oder Bergfinken am Futterhaus. Auch Eichhörnchen finden sich häufiger als sonst im Garten. Wildschweine graben vermehrt Wiesen an den Waldrändern auf, um Nahrung zu finden. Die Ursachen sind vielfältig. Nach Mastjahren gibt es immer wieder Jahre mit geringer Fruchtbildung. Immer öfter kommt jedoch der späte Frost hinzu, welcher zum Absterben vieler Blüten geführt hatte. Das allgemeine Problem zurückgehender Bestäuber kommt noch hinzu.

 

Aus diesen Gründen möchte der NABU Dreisamtal alle Gartenbesitzer anregen, wenn Sie dies nicht ohnehin bereits berücksichtigen, im Herbst und Winter die Futterstellen regelmäßig aufzufüllen bzw. solche Futterstellen einzurichten und neben Sämereien besonders Nüsse (gehackte Erdnüsse) beizufügen. Diese sind ein guter Ersatz für die fehlenden Eicheln, Bucheckern oder Esskastanien. Ein nicht mehr zum eigenen Verzehr geeigneter Apfel oder ungeschwefelte und ungezuckerte Rosinen helfen Fruchtfressern wie Amseln, Drosseln oder Staren den Mangel an Fallobst etwas auszugleichen. Als Basisfutter eignen sich Sonnenblumenkerne. Freiland-Futtermischungen enthalten zusätzlich andere Samen verschiedener Größe, die von der einen oder anderen Art bevorzugt werden. Ob der spezielle Bodenfutterspender mit Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie/Sämereien oder ein im Baum hängender Futterspender mit ausschließlich Sämereien verwendet wird, es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass das Futter nicht verdirbt. Futterröhren mit nachrutschendem Futter, Fettblockhalter und andere kleinere Futtergeräte sind deshalb die bessere Wahl als Futterhäuser mit großen Flächen. Wenn diese immer wieder gereinigt werden, ist dies auch akzeptabel.

 

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

NABU Gruppe Dreisamtal

 

Mehr Informationen zu dem Thema "Tipps zum Vögel anlocken" hier ► und hier ►