Presseartikel (29.08.2018): NABU-Landesverband wächst auf 100 000 Mitglieder    Link zur BZ --->




Presseartikel (9.Juni 2018) zum Thema:

Eins, zwei, viele ....Insekten zählen. Besuch von einer Azurjungfer                                         Link zum BZ Artikel ------>


BZ-INTERVIEW (9.Juni.2018) mit Simone Rudloff, der Vorsitzenden des Nabu-Ortsvereins Dreisamtal über das Sterben der Insekten und die aktuelle Insekten-Zählaktion.                                                             Link zum BZ Artikel------>


Meise, Kleiber und Rotkehlchen richtig füttern

 

NABU-Tipps zur fachgerechten Winterfütterung von Gartenvögeln

 

Wer sehenden Auges draußen unterwegs ist oder einen eigenen Garten besitzt, kann zurzeit feststellen, dass in diesem Herbst fast überhaupt keine oder nur sehr wenige Früchte durch Sträucher und Bäume produziert worden sind. Sehr wahrscheinlich aus diesem Grund sieht man vermehrt eher Vogelarten wie Spechte, Eichelhäher oder Bergfinken am Futterhaus. Auch Eichhörnchen finden sich häufiger als sonst im Garten. Wildschweine graben vermehrt Wiesen an den Waldrändern auf, um Nahrung zu finden. Die Ursachen sind vielfältig. Nach Mastjahren gibt es immer wieder Jahre mit geringer Fruchtbildung. Dieses Jahr kommt jedoch der späte Frost im vergangenen Frühjahr hinzu, welcher zum Absterben vieler Blüten geführt hatte. Das allgemeine Problem zurückgehender Bestäuber kommt noch hinzu.

Aus diesen Gründen möchte der NABU Dreisamtal alle Gartenbesitzer anregen, wenn Sie dies nicht ohnehin bereits berücksichtigen, diesen Herbst und Winter die Futterstellen regelmäßig aufzufüllen bzw. solche Futterstellen einzurichten und neben Sämereien besonders Nüsse (gehackte Erdnüsse) beizufügen. Diese sind ein guter Ersatz für die fehlenden Eicheln, Bucheckern oder Esskastanien. Ein nicht mehr zum eigenen Verzehr geeigneter Apfel oder ungeschwefelte und ungezuckerte Rosinen helfen Fruchtfressern wie Amseln, Drosseln oder Staren den Mangel an Fallobst etwas auszugleichen. Als Basisfutter eignen sich Sonnenblumenkerne. Freiland-Futtermischungen enthalten zusätzlich andere Samen verschiedener Größe, die von der einen oder anderen Art bevorzugt werden. Ob der spezielle Bodenfutterspender mit Rosinen, Obst, Haferflocken und Kleie/Sämereien oder ein im Baum hängender Futterspender mit ausschließlich Sämereien verwendet wird, es sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass das Futter nicht verdirbt. Futterröhren mit nachrutschendem Futter, Fettblockhalter und andere kleinere Futtergeräte sind deshalb die bessere Wahl als Futterhäuser mit großen Flächen. Wenn diese immer wieder gereinigt werden, ist dies auch akzeptabel.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

NABU Gruppe Dreisamtal